Wertvolle Ressource im Blick: Ottobrunner GRÜNE informierten zum Thema Trinkwasser

Waldbrände im Südeuropa und historisches Niedrigwasser in Donau und Rhein zeigen eindrücklich, dass die Folgen des Klimawandels auch vor unserer Haustür nicht haltmacht. Selbst in der Münchner Schotterebene, wo Wasserknappheit lange kein Thema war, macht sich die Trockenheit bemerkbar. Aus diesem Anlass veranstalteten die Ottobrunner GRÜNEN am 8. August einen Aktionstag, um mit Bürgerinnen und Bürgern über den Schutz unseres Trinkwassers ins Gespräch zu kommen.

Die Resonanz am Infostand war groß, und es entwickelte sich ein reger Austausch angefangen von richtungsweisenden Entscheidungen und bis zu praktischen Alltagsbeispiele: Eine Ottobrunnerin erzählte, dass ihr Mann vorausschauend bereits vor 35 Jahren beim Hausbau zwei große Zisternen einbauen ließ – eine Entscheidung, die sich heute mehr denn je auszahlt. Ein Ehepaar nutzte die Gelegenheit, um sich Tipps für den optimalen Standort und das passende Modell einer neuen Regentonne zu holen. Und oft ging es um kleine Kniffe im Alltag: Eine Anwohnerin berichtete von ihrer einfachen Methode, Wasser beim Waschen von Obst und Gemüse in der Küche aufzufangen und damit direkt ihre Balkonblumen zu gießen.

Barbara Klein, die den Infostand initiiert und fundierte Fakten zum lokalen Grundwasser aufbereitet hatte, zog ein sehr positives Fazit:

„Es ist extrem wichtig, das Thema stärker ins Bewusstsein der Menschen zu bringen. Seit anderthalb Jahren regnet es bei uns deutlich weniger als im langjährigen Durchschnitt. Das Trinkwasserlevel in der Münchner Schotterebene sinkt, was die Versorgung mittelfristig verteuern wird. Wir alle können im Alltag dazu beitragen, diese kostbare Ressource nicht zu vergeuden.“

Der Infostand hat gezeigt, wie viel Engagement und Bereitschaft zum Umdenken in Ottobrunn bereits vorhanden sind.

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